Wir bauen um!
Zeitachse

Aktuelles
Auf dem Gelände der Klinik Schönsicht werden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt. Nach Bezug eines neuen, modernen Gästehauses im Mai 2025 entsteht aktuell ein weiteres Gästehaus.
Die Arbeiten können phasenweise belastend für die Gäste der Klinik sein. Es kann zu Lärm-, Staub- und Abgas- sowie Geruchsbelästigungen kommen.
Wir sind bemüht, die Beeinträchtigungen für Patient*innen und Begleitpersonen so gering wie möglich zu halten. Dennoch ist dies im Sinne eines zügigen Baufortschrittes nicht immer möglich, was wir sehr bedauern.
Ziel ist es, dem hohen Bedarf an Kinder- und Jugend-Rehaplätzen noch besser und zügig gerecht zu werden.
Wir versichern Ihnen, dass durch die Baumaßnahmen weder Therapien noch Schulungen oder Unterrichtsstunden ausfallen.
Innovation bringt Unruhe in einen Ablauf, aber es entsteht auch sehr viel Positives und Schönes. Neben den neuen Gästehäusern ist für unsere Patientenkinder ein spannender Abenteuerspielplatz eingeweiht worden, und in Kürze wird ein neuer Sportplatz eingerichtet, der keine Wünsche offen lässt.
Warum wird die Klinik während der Bauzeit nicht komplett geschlossen?
Wir wissen um die große Nachfrage nach unseren Therapieplätzen und sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Familien bewusst, die unsere Hilfe dringend benötigen.
Wir möchten jedem Kind, das auf unsere Hilfe wartet, die Chance geben, gesund zu werden. Indem wir während des Umbaus geöffnet bleiben, können wir die Warteliste verkürzen und mehr Kindern den Zugang zu lebensverändernden Therapien ermöglichen.
Die Baupläne

Die Geschichte der Klinik Schönsicht
Das Haupthaus der jetzigen Klinik Schönsicht wurde in den Jahren 1905/1906 als „Dependance“ für die königliche Jagdgesellschaft erbaut. Diese bestand zum großen Teil aus dem deutschen Hochadel.
Nach dem ersten Weltkrieg übernahm der Oberlin-Verein, eine Vereinigung von Diakonissen das Haus und betrieb es als Erholungsheim für ihre Mitgliedsfrauen.
Während der NSDAP Zeit wurde das Haus an einen Textilfabrikanten verkauft und kam nach langen Wirren nach dem zweiten Weltkrieg in den Besitz der Familie Schulz-Lauterbach.
Diese nahm dann am 04.01.1953 den Betrieb als Kindererholungsheim auf. In dieser Zeit kam es zu den Verschickungen der Nachkriegskinder aus den Großstädten zur 6-wöchigen Erholung aufs Land und in die gute Bergluft. Leider erreichen uns aus dieser Zeit immer noch Anschreiben oder Kommentare in den sozialen Medien über die zum Teil vorherrschenden Zustände.
1969-1972 wurde damals der „Mädchentrakt“ an das Haupthaus angebaut. Dieser Mädchentrakt wurde im Januar 2022 in eine gemischte Wohngruppenform umgewandelt.
1990 wurde das Kindererholungsheim Schönsicht zur Rehabilitationsklinik Schönsicht umgewandelt.
Die Häuser Rosetti, Friedel und das Brookhäusl (1906 erbaut von einem Hamburger Fabrikanten) wurden zwischen 1990 und 2010 von der Eigentümerfamilie gekauft und in die Klinik mit eingebunden.
Natürlich fanden in den letzten 70 Jahren der Klinik immer wieder Renovierungsmaßnahmen statt, trotzdem entspricht die Klinik Schönsicht in der heutigen Zeit nicht mehr den Ansprüchen einer modernen Rehabilitationsklinik. Dies wird durch den Charme der historischen Häuser und unserer wunderbaren Lage wett gemacht, trotzdem sind Neu und Umbaumaßnahmen erforderlich.
Am 01.01.2022 wurde die Klinik nach 82 Jahren an die Firma Wimmer GmbH und Co KG verkauft. Der Inhaber der Firma, Dr. Bartl Wimmer, ein gebürtiger Berchtesgadener, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die so wichtige Klinik für Kinder und Jugendliche zu erhalten und sie „fit“ für die Zukunft zu machen.